Harzklub aktuell

Neue Herausforderung

Die örtlichen Harzklub-Zweigvereine aus Bad Lauterberg und Barbis haben sich, beim Harzklub- Hauptverein, für die Ausrichtung des Naturschutztages 2022 beworben und den Zuschlag erhalten. Seit 2019 wird diese Veranstaltung mit einem Thema hinterlegt. So hat die Veranstaltung 2019, in Wieda, mit dem  Motto  „Das grosse Summen im Harz“,  zahlreiche Besucher durch viele Informationen begeistert.

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Unser Thema soll für 2022 lauten:
Wasser weisen Wege
Lebensräume der Pflanzen und Lebewesen

Wir möchten mit Alt und Jung Projekte bearbeiten, die aufzeigen was es bedeutet, wenn die essentielle Lebensgrundlage „Wasser“ durch Wandel in die Schieflage gerät. Welche Eingriffe in unser Öko-System erlaubt die Natur. Inwieweit werden Lebensräume davon beeinflusst?

Der Klimawandel ist für jeden sichtbar geworden. Welche praktischen Massnahmen der Biotopgestaltung und der Landschaftspflege widmen sich dem Artenschutz? Gelingt es, dass Bergwiesen, Halbtrockenrasen oder Orchideenflächen erhalten bleiben? Wie sehen die Wälder der Zukunft aus? Wie kann Ackerbau geringeren Niederschlägen Ackerbau funktionieren?

Wir haben nur einen bedingten Einfluss, aber jeder von uns kann in kleinen Schritten dazu beitragen, dass wir mit den Ressourcen verantwortlich umgehen. Wir möchten mit Alt und Jung Projekte bearbeiten, die aufzeigen was es bedeutet, wenn unsere wichtigste Lebensgrundlage durch Wandel in die Schieflage gerät.

Mit dem kleinen Auszug unserer Aufgabenstellung, sollte die Komplexität nur kurz angerissen werden. Eine detaillierte Projektierung wird die nächste Aufgabe sein.

Gemeinsam mit Kindern, Schülern und Erwachsenen Vergleichsprojekte anlegen, die in einfachen, aber sehr anschaulichen Stellungnahmen verdeutlichen, warum Wasser das wichtigste Gut ist, wird eine spannende Aufgabe sein.

Die Änderungen innerhalb der regionalen Landschaft könnten mit Bildern hinterlegt werden, die uns die Gruppe der Senioren zur Verfügung stellt. Ein Fotovergleich Gestern-Heute würde erstaunliche Erkenntnisse liefern und die Sichtweise schärfen. Wir könnten ein kleines Stück Wald neu anpflanzen.

Wir sollten für die Bewahrung der Schöpfung eintreten. Fehlverhalten gegenüber der Natur bedeutet, dass wir die Schöpfung in Frage stellen. Es ist nie zu spät, durch verantwortungsvolles Handeln können wir die Schöpfung bewahren.

Kommt mit, lasst uns versuchen unsere Lebensgrundlage ein Stück selbst zu gestalten!


Neu-Einweihung Soldatengrab

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Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich über 50 Personen am Samstag, 03.10.2020, auf den Weg gemacht, um bei der Neueinweihung der Gedenkstätte  dabei zu sein. Ganz oben am Scholben befindet sich das vor vielen Jahrzehnten angelegte „Soldatengrab“. Eine echte Grabstätte ist dies freilich nicht, und  dass an dieser Stelle einst ein Soldat auf der Flucht verblutet sei, wie die Legende  unter Einheimischen lautet, dürfte eher unwahrscheinlich sein. Belegt ist aber, dass die Erinnerungsstätte auf die Initiative des Lehrers Rinne aus Bad Lauterberg im Jahr 1955 mit Schülern errichtet wurde. Manchen Lauterbergern ist die Stelle noch gut aus ihrer eigenen Schulzeit bekannt, denn sie war ein häufiges Wanderziel bei Schulausflügen.

Der Bad Lauterberger Harzklub hat das die Gedenkstätte stets gepflegt und wenn erforderlich, Instandsetzungen vorgenommen. In den Herbststürmen 2019 war es jedoch durch umgestürzte Bäume fast völlig zerstört worden. Der Harzklub-Zweigverein Bad Lauterberg hatte es nun in aufwändiger Handarbeit wieder aufgebaut. Auch wenn der Name „Soldatengrab“ erhalten bleibt, weil der Platz unter diesem Namen bekannt und in den Wanderkarten verzeichnet ist, ist das kein Ort für Heldenverehrung und Militarismus, da waren sich alle Redner einig. Stattdessen wurde die Notwendigkeit für Frieden, Toleranz, Vielfalt und gegenseitiges Verständnis betont.

„Erinnern, Gedenken, Mahnen: An dieser Stätte sollen sich Hinterbliebene auch künftig an ihre damaligen Gefallenen erinnern. Wir wollen aber alle Opfer von Kriegen in unser Gedenken einschliessen. Mit aller Überzeugung sollten wir dafür eintreten, dass sich die Geschichte nicht wiederholt und wir mit Wort und Tat für den Frieden werben“, so Klaus Wiedemann, der 1. Vorsitzende des Harzklub . Er bedankte sich bei allen Helfern, die beim Wiederaufbau unterstützt haben, insbesondere bei den Niedersächsischen Landesforsten, Jürgen Höche, Dietmar Hein, den tatkräftigen Harzklub-Mitgliedern und der Klinik Dr. Muschinsky, die die neue Tafel gespendet hatte. „Lieber Pastor Burger, liebe Teilnehmer der Jugendkirche, unsere Arbeit ist erledigt. Jetzt soll es Eure Aufgabe sein, mit dem Anbringen der Mahntafel ein Zeichen zu setzen, ein Zeichen für den Frieden in unserem Land, in Europa und in der ganzen Welt“, forderte Wiedemann auf. Und die Jugendlichen schritten zur Tat und brachten die neue Tafel an.

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Bürgermeister Dr. Thomas Gans bedankte sich bei allen Helfern und freute sich über das große Interesse und die vielen Leute, die den – durchaus beschwerlichen – Weg hoch zum Soldatengrab genommen hatten, um bei der Neueinweihung dabei zu sein. „Wir wollen hier nicht etwa dem Krieg oder dem Militär gedenken, sondern den Menschen, die durch Krieg, Unrecht und Vertreibung leiden und sterben mussten. Das hier soll ein Mahnmal für ein friedliches Miteinander sein.“ Und er regte an, künftig jedes Jahr am Tag der deutschen Einheit wieder an der Erinnerungsstätte zusammenzukommen: „Das wäre eine gute und angemessene Art, den Tag der deutschen Einheit zu begehen.“

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Pastor Simon Burger hielt zusammen mit Mitgliedern der Jugendkirche und Konfirmanden eine Andacht. Auch er betonte, dass diese Gedenkstätte ein Zeichen für Frieden und Vielfalt sein soll. Dieses Thema wurde von den Jugendlichen auch in den Fürbitten aufgenommen. „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“: diesen Satz des Apostels Paulus legte er den Zuhörern ans Herz, bevor diese sich an den Abstieg machten.  (Text Sabine Kilzer, Klaus Wiedemann, Bilder Sabine Kilzer)


Ehrenamtspreis 2019 für Heinz-Gerd Trüter

1. Vorsitzender

Am Sonntag, 13. September 2020 fand die Übergabe des Ehrenamtspreises 2019 der Stadt Bad Lauterberg statt. Bei herrlichem Spätsommerwetter fand die Veranstaltung unter Einhaltung der coronabedingten Auflagen auf der Kurhaus-Terrasse statt. Zahlreiche Gäste, Vertreter von Vereinen und Verbänden, die Jurymitglieder sowie die nominierten Damen und Herren, hatten sich dazu eingefunden. Mit dem Preis soll stets eine Person ausgezeichnet werden, die im Vorjahr, also diesmal im Jahr 2019, besonders viel ehrenamtlich geleistet hat.

Bürgermeister Dr. Thomas Gans stellte in seiner Begrüßungsrede die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Ehrenamtlichen für die Gesellschaft in den Vordergrund. Bevor die Vorstellung der zur Wahl stehenden 15 Damen und Herren begann, gab es zunächst ein leckeres Vesper in Form von belegten Brötchen vom Partyservice Wiedemann sowie kalte Getränke. Die Bedienung erfolgte „professionell“ von einigen Ratsherren.

Nach dieser Stärkung erfolgte die namentliche Nennung der 15 Nominierten Damen und Herren. Mit Spannung wurde das Ergebnis der Abstimmung,  durch die Jury (siehe unten), erwartet.

Einstimmige Entscheidung für Heinz-Gerd Trüter

Alle Genannten fanden Anerkennung und wurden mit Beifall bedacht. Die Jury, die sich aus den unterschiedlichsten Vereinen und Verbänden zusammensetzt, nämlich Inge Holzigel (Gleichstellungsbeauftragte), Uschi Römeth (Kirche),  Conny Bär (Kulturkreis),  Rolf Lange (Politik),  Steffen Müller (Sportvereine),  Carsten Kröger (Handel und Gewerbe),  Dr.Thomas Gans (Bürgermeister), fällte die Entscheidung für den Ehrenamtspreis 2019 einstimmig. Für seine Verdienste für die Sternwanderung und dem Bismarckturm wurde Heinz-Gerd Trüter als Preisträger ausgewählt.

Heinz Gerd Trüter erhielt neben einer Urkunde einen Gutschein für den Aufenthalt in seinem Lieblingshotel in der Lüneburger Heide.

Mit angeregten Gesprächen endete die Veranstaltung in der herrlichen Atmosphäre des Kurparks.

Heinz-Gerd Trüter hat ausdrücklich betont, dass ohne die Unterstützung seiner Frau und der vielen Helfer des Harzklubs, aber auch zusätzlich Freiwillige, die Arbeit hätte nicht geleistet werden können.

Mit einem Harzer „Glück Auf“, herzlichen Glückwunsch, lieber Heinz.


Arbeitseinsatz „Soldatengrab“

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Im Rahmen der Sanierung der Erinnerungsstätte/Mahnmal „Soldatengrab“, auf dem Scholben, haben in jüngster Vergangenheit einige Arbeitseinsätze stattgefunden. Allen Helfern sei für ihren Einsatz auf diesem Wege recht herzlich gedankt. Ein ausführlicher Bericht erfolgt nach der Neueinweihung, die im Rahmen einer kleinen Andacht stattfinden soll.


Handgemalte Aquarelle, ein tolles Geschenk!

Aquarell

Interesse? Einfach den Link öffnen!

http://www.lauterneues.de/index.php/nachrichten/aktuell/13331-handgemalte-aquarelle-verschenken-und-dabei-den-bismarckturm-unterstuetzen


Gibt es noch Heinzelmännchen?

Diese Frage beschäftigte den Vorsitzenden Klaus Wiedemann, als er auf dem Weg nach Hause, während einer Radtour, an der Wasserscheide „Hohe Tür“ vorbei kam.

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Zwei neue Bänke und ein Tisch mit den Initialen des Harzklub-Zweigverein waren hier plötzlich aufgestellt. Doch von wem sind die Sitzmöbel gespendet? Wer hat die Sitzgruppe eingebaut. Wenn hier Heinzelmännchen tätig waren, wie heissen sie?

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Fotos: Jürgen Heidelberg, Kneipp-Verein

Am Heimatort angekommen konnten alle Fragen schnell geklärt werden. Eine Nachricht von Jürgen Heidelberg vom Kneipp-Verein war mittlerweile eingegangen. Als Spenderin der Sitzgruppe wurde eine Dame aus Göttingen angegeben, die persönlich nicht genannt werden möchte. Da sich die Sitzgruppe im Bereich des Wegenetzes des Harzklub-Zweigverein Bad Lauterberg befindet, hat Heidelberg die Bänke mit dessen Namen versehen lassen. Mit seinen fleißigen Helfern hat der Wegewart des Lauterberger Kneipp-Vereins die Sitzgruppe installiert. Dafür bedanken sich alle Harzklubler mit einem herzlichen „Glück Auf“


Schutzhütte erstrahlt in neuem Glanz

Schutzhütte in neuem Glanz

Die Schutzhütte „Hohe Tür“, an dem Markierungsstein für die Weser-Elbe Wasserscheide gelegen, befindet sich auf einem langgezogenen Bergrücken zwischen der Steinatalsperre und dem Wiesenbeker Teich. An dieser Stelle befindet sich auch die Stempelstelle Nr. 43 für die Harzer Wandernadel. Im Jahr 2019 wurde die Hütte vom Campingpark Dombrowsky gespendet. Vorher hat sie dort ihren Dienst im im Kioskbereich geleistet.  Wegewart Harald Neuber hat zusammen mit Klaus und Björn Wiedemann das Objekt 2019 umgebaut und in den jetzigen Zustand versetzt.

Fensterplatz mit Blick in die Natur

Ein schöner Ort für eine Ruhepause beim Wandern

Man hat für die Umbauarbeiten zu 100 % das Material der Vorgängerhütte verwendet, die leider durch einen Sturmschaden zerstört ist. Nun erstrahlt die Hütte in neuem Glanz. Malermeister Oliver Eckstein hat dem Harzklub die Holzschutzlasur und die Pinsel gespendet und so haben der 1. Vorsitzende Klaus Wiedemann und der ehrenamtliche Helfer des Harzklubs, Michael Kohlrusch, an der Hütte einen neuen Schutzanstrich aufgebracht.

Stolze HandwerkerStolze Handwerker

Leider musste an den Tagen, an denen die Arbeiten erfolgt sind, immer wieder festgestellt werden, dass Wanderer mit der Ausschilderung des Wegenetzes Probleme hatten. Der Grund dafür ist leicht zu erklären. Souvenirjäger fanden die massgeblichen Hinweisschilder so attraktiv, dass sie diese, nachdem sie sich kundig gemacht hatten, vermutlich im Rucksack mitgenommen haben. Die beiden Maler haben nebenbei noch einen neuen Schilderpfahl installiert. Die stellvertretene Schilder-Wartin Kirsten Miche hat die fehlenden Wegweiser neu angebracht, damit an dieser stark frequentierten Wegekreuzung die Wanderer und Radfahrer wieder die richtige Orientierung finden.

Für die Pause ein toller Platz

Tolle Aussicht