Harzklub aktuell

Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2020

Die Jahreshauptversammlung 2020 des Harzklub-Zweigvereins e.V. Bad Lauterberg im Harz  fand Coronabedingt, unter Einhaltung der 3 G Regeln, verspätet am Freitag, 20. August 2021 im Kursaal von Bad Lauterberg statt. Die Mitglieder und Gäste wurden von einem Trio des Harzklubs instrumental begrüßt. Der Vorsitzende, Klaus Wiedemann, zeigte sich erfreut über die zahlreichen Teilnehmer, die damit auch ihr Interesse am Verein und dessen Fortbestand bekundeten. Er begrüßte u.a. Bürgermeister Dr. Thomas Gans, Pastor Thorsten Kahle, den Vorsitzenden des Sozialverbandes, Ulrich Helmboldt sowie Vertreter des Rates der Stadt Bad Lauterberg und Zweigvereinen aus Barbis und Bad Sachsa.

Zunächst sprach Dr. Thomas Gans einige Grußworte, wobei er darauf hinwies, dass es  in Bad Lauterberg  einige Corona-Tote gab. Vorsicht und die  „3G-Regel“ (geimpft, genesen, getestet) sollte deshalb auch bei dieser Veranstaltung gelten. Die Sanierung des Bismarckturms stellt eine riesige Herausforderung für den Verein dar. Er sieht aber auch etwas Positives für den Harz in der Pandemie: Der Harz erlebt durch Corona einen Aufschwung als Urlaubs-  und Wanderziel, da andere Urlaubsgebiete weggefallen sind.
Pastor Thorsten Kahle stellte in seiner Ansprache Parallelen mit der Bibel und der heutigen Zeit her. Mit einem Gebet und dem „Vater Unser“ schloss er seine kurze Andacht.

Das Ziel der Sanierung des Bismarckturms wird hartnäckig verfolgt
Es folgte nun der Bericht von Klaus Wiedemann. Nachdem er vor mehr als einem Jahr zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde, bremste  Corona die Vereinsarbeit mit öffentlichen Auftritten und der Zimmervermietung im Harzklubheim aus. Klaus Wiedermann war sichtlich stolz, dass sich in dieser schweren Zeit  kein Vereinsmitglied abgewendet hat.
Einige Aktivitäten konnten unter Einhaltung der Hygiene-Schutzbestimmungen erfolgreich durchgeführt werden. So die Spendenaktion „Schutzmasken für den Bismarckturm“,  und die Pflege der Wanderwege. Eine Förderin hat Mützen und Schlüsselanhänger gestrickt, eine außergewöhnliche Aquarellsammlung wurde zu Gunsten des Bismarckturm veräußert. Ein sehr großer Verkaufserfolg war auch das Kochbuch „Riester-Knister“. Alle Erlöse aus diesen Aktionen sollen für die Sanierung des Bismarckturms verwendet werden. Dieses Ziel wird weiter hartnäckig verfolgt, auch um die nötigen Fördergelder einzuwerben.
Einige Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten konnten durchgeführt werden, u.a. die Beseitigung der Sturmschäden am Soldatengrab mit der Unterstützung der Nds. Landesforsten und dem Forstunternehmer Jürgen Höche und Dietmar Hein. Die Einweihung erfolgte dann am 3. Oktober mit der Jugendkirche der Bäderregion.
Für den im Jahr 2022 stattfindenden Naturschutztag sind die Planungen angelaufen. Die Zweigvereine Bad Lauterberg und Barbis haben hierfür die Zusammenarbeit beschlossen.
Es folgte der Bericht des 2. Vorsitzenden, Volkmar Rudolph, der sich, da Klaus Wiedemann stark in das Projekt Bismarckturm eingebunden ist, in einigen Bereichen des Vereins noch mehr einbringen will. Ein Stichwort ist: WLAN für das Vereinsheim.

Es schloss sich eine traurige Pflicht an, zu der sich die Anwesenden vor ihren Plätzen erhoben. Folgende Vereinsmitglieder sind seit der letzten JHV am 06.03.2020  verstorben: Marlis Eckstein, Peter Bähr, Hubertus Bursch, Karl-Heinz Baumann, Ehrenmitglied Walter Beckmann, Georg-Wilhelm Mäder, Wolfgang Köhler, Wolfgang Tschersich, Manfred Peisker, Margit Hassepass. Die Angehörigen von Georg-Wilhelm Mäder, Wolfgang Tschersich und Margit Hassepass hatten sich im Sinne ihrer Verstorbenen entschieden auf Grabschmuck zu verzichten. Stattdessen wurden insgesamt € 8.200 auf ein Sonderkonto „Bismarckturm“ eingezahlt.

Kochbuch war das Highlight
Der Bericht der Heimatgruppenwartin, Dr. Nicole Fröhlich,  fiel durch den Wegfall von Übungsabenden, öffentlichen Auftritten sowie sämtlicher Zusammenkünfte, sehr kurz aus. Das Highlight des Jahres war die Herausgabe des kleinen Kochbuchs, welches mit  Hilfe der Janssen-Apotheke, der Bäckerei Blaß, der Fleischerei Engelmann und über die sozialen Medien verkauft wurde. Sie dankte ihren Vereinskameradinnen- und kameraden und hofft in nächster Zeit wieder auf bessere Kontakte.

Wanderwart Wilhelm Diekmann, der auch Schilderwart des Vereins ist, konnte nur von zwei durchgeführten Harzklubwanderungen berichten. Aus den bekannten Gründen gab es auch keine Sternwanderung und keinen Deutschen Wandertag.
52 neue Schilder wurden geplant, bestellt und geliefert, wovon in 2020  29 Schilder mit Hilfe von Lars Holger Aderhold, Kirsten Miche, Björn und Klaus Wiedemann angebracht wurden. Es wurden mehrere Schilder neu befestigt und fehlende Wegemarken ersetzt.
Der stellvertretende Wegewart, Björn Wiedemann, berichtete über eine ganze Reihe von durchgeführten Arbeiten, die in 2020 erfolgt sind. Viele fleißige Helfer sowie Sponsoren und Spender trugen zum Gelingen bei.

Schatzmeister Horst Jäde  stellte in seinem Bericht heraus, dass das Geschäftsjahr 2020, trotz Corona, durch die gute Mitarbeit aller aktiven Mitglieder ein erfolgreiches Jahr war und bedankte sich dafür bei allen.  Es konnte ein Überschuss erwirtschaftet werden, der als Rücklage für spätere Vorhaben benötigt wird. Das Sonderkonto „Bismarckturm“ ist auf € 21.916,72 angewachsen. So hat die Initiative von Inge Holzigel „Masken für den Bismarckturm“ den Betrag von € 3.000 erbracht. Staatliche Fördergelder konnten auch durch Dr. Thomas Gans und die Stadt Bad Lauterberg verbucht werden. Viele Kosten blieben trotzdem zu stemmen, wie die Fixkosten und Renovierungskosten des Vereinsheims, für den Wegebau, Reparatur von Schutzhütten und der Beschilderung von Wanderwegen. Horst Jäde gab auch eine Vorschau auf das Wirtschaftsjahr 2021 und hofft weiterhin auf die Unterstützung von Kommunen, Banken und Geschäftsleuten.

Die Kassenprüfung hat keinerlei Beanstandungen ergeben. Es wurde eine ordnungsgemäße Buchführung bescheinigt. Der Schatzmeister sowie der gesamte Vorstand wurden einstimmig entlastet. Mit Heinz-Gerd Trüter wurde ein neuer Kassenprüfer gewählt.
Der Heimwart Heinz-Gerd Trüter warb in seiner Ansprache dafür, die Modernisierung des Harzklubheims in der  Uhlenflucht nicht zu vernachlässigen. Für weitere Vermietungen sei es nötig, moderne Standards anzubieten.

Spendenübergabe durch die BI

Klaus-Richard Behling von der BI überbrachte anschließend noch eine Spende der Partei zu Gunsten des Bismarckturms in Höhe von € 250. Die Versammlung endete um 19:45 Uhr mit einer weiteren musikalischen Darbietung.

Im Laufe der Versammlung wurden folgende Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit durchgeführt:

10 Jahre: Iris Stollberg, Manfred Picht und Josefine Zaß

25 Jahre: Bernd Jackisch, Ralf Illert, Eilert Müller, Brunhild Müller und Natalie Rosenow

40 Jahre: Gerhard Rippa, Brigitte Müller, Gunther Cohrs, Dr. Nicole Fröhlich


50 Jahre: Jens Fischer, Hildegard Picht, Michael Steinecke, Ute Preimann, Hannelore Schneider, Heiko Tietz und die Heinrich Kruse OHG


Für die 50-jährigen Geehrten wird die Ehrenmitgliedschaft im Jahr 2022 beantragt.

60 Jahre: Manfred Steinecke

65 Jahre: Altrud Schrader

Jugend im Harz unterwegs (1)
HARZKLUB UND NABU TREFFEN SICH ZUM ERFAHRUNGSAUSTAUSCH
1938 wurde die Jugendarbeit in die Agenda des Harzklubs aufgenommen. Naturschutz und die Pflege des Harzer Brauchtums sollten
generationsübergreifend weiter gegeben werden. Damals, wie heute, ist es das Ziel junge Menschen für den Aufenthalt in der Natur zu begeistern. Es ist klar erkennbar, dass sich die Aufgaben- stellung des Hauptvereines und der Zweigvereine bis dato kaum verändert hat. In diesem Zusammenhang ist aber doch festzustellen, die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen hinsichtlich der Kommunikation haben sich temporär verändert. Früher war die Vereinsarbeit ein wesentlicher Teil im Familienleben. Alle Generationen nahmen häufig gemeinsam an den Aktivitäten derselben Instituion teil. Die Angebotsvielfalt für Freizeitangebote war wesentlich geringer wie in der heutigen Zeit, somit war auch die Auswahl eingeschränkter. Hinzu kommt, dass der Zugriff auf den digitalen Informationsaustausch, die individuelle Freizeitgestaltung gravierend mit beeinflusst.
Der Harzklub hat sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Ansprache an die jüngere Generation zu modifizieren. Aus diesem Grunde hat der Harzklub einen Erfahrungsaustausch im Rahmen einer Videokonferenz, am 11.05.2021, mit dem NABU organisiert.
Die Geschäftsführerin des Harzklubs, Anett Drache, begrüßte dazu die Teilnehmer. Insbesondere hieß sie Herrn Tino Westphal, den Vorsitzen- den des NABU Kreisverbandes Darmstadt e.V. herzlich willkommen. Herr Westphal gab einen kurzen Einblick in die Arbeit des NABU, insbesondere in Hinsicht auf die Gewinnung von Kindern und Jugendlichen für die Vereinsarbeit
Der NABU Vorsitzende stellte sich danach kurz vor und gab dann anhand einer PowerPoint-Präsentation einen umfangreichen Überblick über die sehr vielfältige Arbeit innerhalb der NAJU-Gruppe Seeheim-Jugenheim. Die Gruppe Seeheim besitzt zurzeit ca. 1.200 Mitglieder und gliedert sich in verschiedene Untergruppen.
Es zeigt auf, dass die Kinder ungefähr bis zum Alter von 16 Jahren Interesse an einer aktiven Mitarbeit haben. Dann erfolgt jedoch zumeist der Austritt aus der Gruppe. Einige ehemalige Mitglieder werden später auch zu Jugendgruppenleitern.
Westphal sieht als wichtiges Element bei dem Aufbau einer aktiven Jugendgruppe in regelmäßigen Treffen und verlässlichen Ansprechpartnern. Zudem strebt der NABU an, dass die Kinder einen hohen Grad an eigenen Entscheidungen haben und frühzeitig in die Arbeit einbezogen werden. Beim NABU ist dies über die verschiedenen, nach dem Alter der Kinder aufgebauten Untergruppen organisiert. Die demokratische Entscheidungsform hat einen hohen Stellenwert.
Er teilte mit, dass bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, dass „Naturerlebnis“ im Vordergrund steht. Hierzu hat der NABU verschiedene Projekte und unter anderem auch einen eigenen Naturgarten eingerichtet.
Um möglichst viele Personen zu erreichen benutzt der NABU die sozialen Medien und einen eigenen Blog auf der Homepage. Hierbei zeigt sich, dass FACEBOOK nur für die Zielgruppe 40+ geeignet ist, Kinder und Jugendliche nutzen hingegen INSTAGRAM und TWITTER. In dem Erfahrungsaustausch wurde deutlich, dass auch für den Harzklub ein übergreifender Blog auf der Jugendseite denkbar ist.
Klaus Wiedemann berichtete kurz über der Arbeit im Zweigverein Bad Lauterberg. Der Zweigverein richtet im Jahr 2022 den Naturschutztag aus. Ausserdem unterstützt man aus Bad Lauterberg den Neuaufbau eines Vereines, der sich mit seiner Aufgabenstellung, Förderung der Biodiversität (Erhalt der Vielfalt), an Kinder und Jugendliche richtet und vordergründig den Bienen- und Insektenschutz fördern möchte.
Die stellvertretene Hauptjugendwartin des Harzklubs, Frau Hus, berichtete von geplanten Maßnahmen am Wanderheim in Wildemann. Hier möchte die Jugendgruppe Wanja eine Naturschutzecke für Kinder einrichten.
In gleicher Funktion bezog Frau Engel kurz zu der aktuellen Aktion, „Fotosafari für Kids“, Stellung. Hier zeigt sich leider, dass sich die Kinder zwar gern an der Aktion beteiligen, aber keine dauerhafte Bindung an den Harzklub angestrebt wird.
Der Erfahrungsaustausch war nach ca. 100 Minuten beendet. Erste Schritte, zu einer Neuausrichtung der Jugendarbeit im Harzklub, inklusive seiner Zweigvereine, sind bei diesem Dialog gefördert wurden. Trotzdem müssen noch viele Ideen in Projekte umgesetzt und mit einer Zielausrichtung umgeben werden. Als Fazit haben die Beteiligten festgestellt, dass Natur- und Umweltschutz ein bewegendes Thema für Kinder und Jugendliche ist und es sich deshalb lohnen wird auf dieser Ebene die Diskussion fortzusetzen, denn die Erfahrung ist bei den Jugend- projekten in Darmstadt schon sehr weit fortgeschritten.
Text:
Christian Resow, Assistent Geschäftsleitung Harzklub Clausthal-Zellerfeld und
Klaus Wiedemann, 1. Vorsitzender, Harzklub-Zweigverein Bad Lauterberg
Tino Westphal

Handgemalte Aquarelle, ein tolles Geschenk!

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Neue Sitzgruppe an der Holzapfel-Köthe

Neue Sitzgruppe an der Holzapfel-Köthe

Rechtzeitig, vor dem 06.12.2020, hat der Harzklub Bad Lauterberg an der Holzapfel-Köthe (Sieberpass) eine neue Sitzgruppe aufgestellt. Der Nikolaus wird darüber sehr erfreut sein, denn somit ist gewährleistet, dass er bei seinem Streifzug durch die Harzer Wälder noch einmal ausruhen kann, bevor er mit seinen Gaben den Kindern unserer Stadt Freude und ein Lächeln überbringt.

Die Bohlen für die Outdoor-Sitzmöbel wurden von Nds. Landesforsten gespendet. Das Material für die Schutzlasuren hat die Fa. Malermeister Eckstein übernommen. Steine und Split zum Ausrichten hat der Verein von Maurermeister Kruse bekommen. Die Schrauben und Bohrer hat die Fa. Schwickert dem Verein gesponsert.

Zuerst mussten die Bohlen beim Forstamt Kupferhütte abgeholt werden. Danach hat der Stellvertreter des Wegewartes, Björn Wiedemann, das Material zugeschnitten, gehobelt, geschliffen und verschraubt. Im nächsten Arbeitsschritt wurden die Schutzanstriche in der Halle von Malermeister Eckstein durch den 1. Vorsitzenden Klaus Wiedemann aufgebracht. Nach der Trocknung erfolgte das Aufstellen an dem von den Wanderern stark frequentierten Zielort.

Der Harzklub Bad Lauterberg bedankt sich recht herzlich bei allen Unterstützern und wird bei seiner nächsten Aufgabe die Wegweiser am Wiesenbek und Gödeckenplatz reparieren, bzw. neu errichten. Danach sollen, sofern die Wetterlage es zulässt, weitere Bänke an den Wanderwegen ausgetauscht werden.


Was tun, wenn corona

Singen nicht erlaubt, Musizieren nur mit grossen Einschränkungen stattfinden lässt? Wie kann man dann die gemeinschaftlichen Treffen noch mit Leben erfüllen? Alles nicht einfach, aber es gibt immer noch einige Möglichkeiten, um Vereinsarbeit zu gestalten. Also haben wir uns, unter den erlaubten Bedingungen und der Einhaltung der Corona-Schutzmassnahmen, getroffen, um einige Dinge für einen geplanten Basar zu Gunsten des Bismarckturmes vorzubereiten. Die Auswahl der von Frau Vitalis-Berndt zur Verfügungen gestellten Aquarelle wurde fein verpackt und nummeriert, warme Mützen wurden gestrickt, Schlüsselanhänger sind entstanden und unter der Federführung von Frau Dr. Nicole Fröhlich wird gerade ein kleines Kochbuch mit regionalen, einfachen Rezepten gestaltet.

Tschärperbrett

Harzer Küche, wie auf dem Beispielfoto, die schnelle schmackhafte Gerichte beinhaltet. Nach Fertigstellung des kleinen Kochbuches, werden wir über die Presse mitteilen, wo man die Exemplare käuflich erwerben kann.


Neue Herausforderung

Die örtlichen Harzklub-Zweigvereine aus Bad Lauterberg und Barbis haben sich, beim Harzklub- Hauptverein, für die Ausrichtung des Naturschutztages 2022 beworben und den Zuschlag erhalten. Seit 2019 wird diese Veranstaltung mit einem Thema hinterlegt. So hat die Veranstaltung 2019, in Wieda, mit dem  Motto  „Das grosse Summen im Harz“,  zahlreiche Besucher durch viele Informationen begeistert.

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Unser Thema soll für 2022 lauten:
Wasser weisen Wege
Lebensräume der Pflanzen und Lebewesen

Wir möchten mit Alt und Jung Projekte bearbeiten, die aufzeigen was es bedeutet, wenn die essentielle Lebensgrundlage „Wasser“ durch Wandel in die Schieflage gerät. Welche Eingriffe in unser Öko-System erlaubt die Natur. Inwieweit werden Lebensräume davon beeinflusst?

Der Klimawandel ist für jeden sichtbar geworden. Welche praktischen Massnahmen der Biotopgestaltung und der Landschaftspflege widmen sich dem Artenschutz? Gelingt es, dass Bergwiesen, Halbtrockenrasen oder Orchideenflächen erhalten bleiben? Wie sehen die Wälder der Zukunft aus? Wie kann Ackerbau geringeren Niederschlägen Ackerbau funktionieren?

Wir haben nur einen bedingten Einfluss, aber jeder von uns kann in kleinen Schritten dazu beitragen, dass wir mit den Ressourcen verantwortlich umgehen. Wir möchten mit Alt und Jung Projekte bearbeiten, die aufzeigen was es bedeutet, wenn unsere wichtigste Lebensgrundlage durch Wandel in die Schieflage gerät.

Mit dem kleinen Auszug unserer Aufgabenstellung, sollte die Komplexität nur kurz angerissen werden. Eine detaillierte Projektierung wird die nächste Aufgabe sein.

Gemeinsam mit Kindern, Schülern und Erwachsenen Vergleichsprojekte anlegen, die in einfachen, aber sehr anschaulichen Stellungnahmen verdeutlichen, warum Wasser das wichtigste Gut ist, wird eine spannende Aufgabe sein.

Die Änderungen innerhalb der regionalen Landschaft könnten mit Bildern hinterlegt werden, die uns die Gruppe der Senioren zur Verfügung stellt. Ein Fotovergleich Gestern-Heute würde erstaunliche Erkenntnisse liefern und die Sichtweise schärfen. Wir könnten ein kleines Stück Wald neu anpflanzen.

Wir sollten für die Bewahrung der Schöpfung eintreten. Fehlverhalten gegenüber der Natur bedeutet, dass wir die Schöpfung in Frage stellen. Es ist nie zu spät, durch verantwortungsvolles Handeln können wir die Schöpfung bewahren.

Kommt mit, lasst uns versuchen unsere Lebensgrundlage ein Stück selbst zu gestalten!


Neu-Einweihung Soldatengrab

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Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich über 50 Personen am Samstag, 03.10.2020, auf den Weg gemacht, um bei der Neueinweihung der Gedenkstätte  dabei zu sein. Ganz oben am Scholben befindet sich das vor vielen Jahrzehnten angelegte „Soldatengrab“. Eine echte Grabstätte ist dies freilich nicht, und  dass an dieser Stelle einst ein Soldat auf der Flucht verblutet sei, wie die Legende  unter Einheimischen lautet, dürfte eher unwahrscheinlich sein. Belegt ist aber, dass die Erinnerungsstätte auf die Initiative des Lehrers Rinne aus Bad Lauterberg im Jahr 1955 mit Schülern errichtet wurde. Manchen Lauterbergern ist die Stelle noch gut aus ihrer eigenen Schulzeit bekannt, denn sie war ein häufiges Wanderziel bei Schulausflügen.

Der Bad Lauterberger Harzklub hat das die Gedenkstätte stets gepflegt und wenn erforderlich, Instandsetzungen vorgenommen. In den Herbststürmen 2019 war es jedoch durch umgestürzte Bäume fast völlig zerstört worden. Der Harzklub-Zweigverein Bad Lauterberg hatte es nun in aufwändiger Handarbeit wieder aufgebaut. Auch wenn der Name „Soldatengrab“ erhalten bleibt, weil der Platz unter diesem Namen bekannt und in den Wanderkarten verzeichnet ist, ist das kein Ort für Heldenverehrung und Militarismus, da waren sich alle Redner einig. Stattdessen wurde die Notwendigkeit für Frieden, Toleranz, Vielfalt und gegenseitiges Verständnis betont.

„Erinnern, Gedenken, Mahnen: An dieser Stätte sollen sich Hinterbliebene auch künftig an ihre damaligen Gefallenen erinnern. Wir wollen aber alle Opfer von Kriegen in unser Gedenken einschliessen. Mit aller Überzeugung sollten wir dafür eintreten, dass sich die Geschichte nicht wiederholt und wir mit Wort und Tat für den Frieden werben“, so Klaus Wiedemann, der 1. Vorsitzende des Harzklub . Er bedankte sich bei allen Helfern, die beim Wiederaufbau unterstützt haben, insbesondere bei den Niedersächsischen Landesforsten, Jürgen Höche, Dietmar Hein, den tatkräftigen Harzklub-Mitgliedern und der Klinik Dr. Muschinsky, die die neue Tafel gespendet hatte. „Lieber Pastor Burger, liebe Teilnehmer der Jugendkirche, unsere Arbeit ist erledigt. Jetzt soll es Eure Aufgabe sein, mit dem Anbringen der Mahntafel ein Zeichen zu setzen, ein Zeichen für den Frieden in unserem Land, in Europa und in der ganzen Welt“, forderte Wiedemann auf. Und die Jugendlichen schritten zur Tat und brachten die neue Tafel an.

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Bürgermeister Dr. Thomas Gans bedankte sich bei allen Helfern und freute sich über das große Interesse und die vielen Leute, die den – durchaus beschwerlichen – Weg hoch zum Soldatengrab genommen hatten, um bei der Neueinweihung dabei zu sein. „Wir wollen hier nicht etwa dem Krieg oder dem Militär gedenken, sondern den Menschen, die durch Krieg, Unrecht und Vertreibung leiden und sterben mussten. Das hier soll ein Mahnmal für ein friedliches Miteinander sein.“ Und er regte an, künftig jedes Jahr am Tag der deutschen Einheit wieder an der Erinnerungsstätte zusammenzukommen: „Das wäre eine gute und angemessene Art, den Tag der deutschen Einheit zu begehen.“

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Pastor Simon Burger hielt zusammen mit Mitgliedern der Jugendkirche und Konfirmanden eine Andacht. Auch er betonte, dass diese Gedenkstätte ein Zeichen für Frieden und Vielfalt sein soll. Dieses Thema wurde von den Jugendlichen auch in den Fürbitten aufgenommen. „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“: diesen Satz des Apostels Paulus legte er den Zuhörern ans Herz, bevor diese sich an den Abstieg machten.  (Text Sabine Kilzer, Klaus Wiedemann, Bilder Sabine Kilzer)


Ehrenamtspreis 2019 für Heinz-Gerd Trüter

1. Vorsitzender

Am Sonntag, 13. September 2020 fand die Übergabe des Ehrenamtspreises 2019 der Stadt Bad Lauterberg statt. Bei herrlichem Spätsommerwetter fand die Veranstaltung unter Einhaltung der coronabedingten Auflagen auf der Kurhaus-Terrasse statt. Zahlreiche Gäste, Vertreter von Vereinen und Verbänden, die Jurymitglieder sowie die nominierten Damen und Herren, hatten sich dazu eingefunden. Mit dem Preis soll stets eine Person ausgezeichnet werden, die im Vorjahr, also diesmal im Jahr 2019, besonders viel ehrenamtlich geleistet hat.

Bürgermeister Dr. Thomas Gans stellte in seiner Begrüßungsrede die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Ehrenamtlichen für die Gesellschaft in den Vordergrund. Bevor die Vorstellung der zur Wahl stehenden 15 Damen und Herren begann, gab es zunächst ein leckeres Vesper in Form von belegten Brötchen vom Partyservice Wiedemann sowie kalte Getränke. Die Bedienung erfolgte „professionell“ von einigen Ratsherren.

Nach dieser Stärkung erfolgte die namentliche Nennung der 15 Nominierten Damen und Herren. Mit Spannung wurde das Ergebnis der Abstimmung,  durch die Jury (siehe unten), erwartet.

Einstimmige Entscheidung für Heinz-Gerd Trüter

Alle Genannten fanden Anerkennung und wurden mit Beifall bedacht. Die Jury, die sich aus den unterschiedlichsten Vereinen und Verbänden zusammensetzt, nämlich Inge Holzigel (Gleichstellungsbeauftragte), Uschi Römeth (Kirche),  Conny Bär (Kulturkreis),  Rolf Lange (Politik),  Steffen Müller (Sportvereine),  Carsten Kröger (Handel und Gewerbe),  Dr.Thomas Gans (Bürgermeister), fällte die Entscheidung für den Ehrenamtspreis 2019 einstimmig. Für seine Verdienste für die Sternwanderung und dem Bismarckturm wurde Heinz-Gerd Trüter als Preisträger ausgewählt.

Heinz Gerd Trüter erhielt neben einer Urkunde einen Gutschein für den Aufenthalt in seinem Lieblingshotel in der Lüneburger Heide.

Mit angeregten Gesprächen endete die Veranstaltung in der herrlichen Atmosphäre des Kurparks.

Heinz-Gerd Trüter hat ausdrücklich betont, dass ohne die Unterstützung seiner Frau und der vielen Helfer des Harzklubs, aber auch zusätzlich Freiwillige, die Arbeit hätte nicht geleistet werden können.

Mit einem Harzer „Glück Auf“, herzlichen Glückwunsch, lieber Heinz.


Arbeitseinsatz „Soldatengrab“

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Im Rahmen der Sanierung der Erinnerungsstätte/Mahnmal „Soldatengrab“, auf dem Scholben, haben in jüngster Vergangenheit einige Arbeitseinsätze stattgefunden. Allen Helfern sei für ihren Einsatz auf diesem Wege recht herzlich gedankt. Ein ausführlicher Bericht erfolgt nach der Neueinweihung, die im Rahmen einer kleinen Andacht stattfinden soll.


Gibt es noch Heinzelmännchen?

Diese Frage beschäftigte den Vorsitzenden Klaus Wiedemann, als er auf dem Weg nach Hause, während einer Radtour, an der Wasserscheide „Hohe Tür“ vorbei kam.

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Zwei neue Bänke und ein Tisch mit den Initialen des Harzklub-Zweigverein waren hier plötzlich aufgestellt. Doch von wem sind die Sitzmöbel gespendet? Wer hat die Sitzgruppe eingebaut. Wenn hier Heinzelmännchen tätig waren, wie heissen sie?

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Fotos: Jürgen Heidelberg, Kneipp-Verein

Am Heimatort angekommen konnten alle Fragen schnell geklärt werden. Eine Nachricht von Jürgen Heidelberg vom Kneipp-Verein war mittlerweile eingegangen. Als Spenderin der Sitzgruppe wurde eine Dame aus Göttingen angegeben, die persönlich nicht genannt werden möchte. Da sich die Sitzgruppe im Bereich des Wegenetzes des Harzklub-Zweigverein Bad Lauterberg befindet, hat Heidelberg die Bänke mit dessen Namen versehen lassen. Mit seinen fleißigen Helfern hat der Wegewart des Lauterberger Kneipp-Vereins die Sitzgruppe installiert. Dafür bedanken sich alle Harzklubler mit einem herzlichen „Glück Auf“


Schutzhütte erstrahlt in neuem Glanz

Schutzhütte in neuem Glanz

Die Schutzhütte „Hohe Tür“, an dem Markierungsstein für die Weser-Elbe Wasserscheide gelegen, befindet sich auf einem langgezogenen Bergrücken zwischen der Steinatalsperre und dem Wiesenbeker Teich. An dieser Stelle befindet sich auch die Stempelstelle Nr. 43 für die Harzer Wandernadel. Im Jahr 2019 wurde die Hütte vom Campingpark Dombrowsky gespendet. Vorher hat sie dort ihren Dienst im im Kioskbereich geleistet.  Wegewart Harald Neuber hat zusammen mit Klaus und Björn Wiedemann das Objekt 2019 umgebaut und in den jetzigen Zustand versetzt.

Fensterplatz mit Blick in die Natur

Ein schöner Ort für eine Ruhepause beim Wandern

Man hat für die Umbauarbeiten zu 100 % das Material der Vorgängerhütte verwendet, die leider durch einen Sturmschaden zerstört ist. Nun erstrahlt die Hütte in neuem Glanz. Malermeister Oliver Eckstein hat dem Harzklub die Holzschutzlasur und die Pinsel gespendet und so haben der 1. Vorsitzende Klaus Wiedemann und der ehrenamtliche Helfer des Harzklubs, Michael Kohlrusch, an der Hütte einen neuen Schutzanstrich aufgebracht.

Stolze HandwerkerStolze Handwerker

Leider musste an den Tagen, an denen die Arbeiten erfolgt sind, immer wieder festgestellt werden, dass Wanderer mit der Ausschilderung des Wegenetzes Probleme hatten. Der Grund dafür ist leicht zu erklären. Souvenirjäger fanden die massgeblichen Hinweisschilder so attraktiv, dass sie diese, nachdem sie sich kundig gemacht hatten, vermutlich im Rucksack mitgenommen haben. Die beiden Maler haben nebenbei noch einen neuen Schilderpfahl installiert. Die stellvertretene Schilder-Wartin Kirsten Miche hat die fehlenden Wegweiser neu angebracht, damit an dieser stark frequentierten Wegekreuzung die Wanderer und Radfahrer wieder die richtige Orientierung finden.

Für die Pause ein toller Platz

Tolle Aussicht